Parallel läuft zwar schon Jurmala. Gleichzeitig schwelge ich immer noch in Ostrava… In Bildern, Mucke, Sonne, Rallys, Monsterblocks, Super Spikes, Fireballs und Assen.
Und während ich genieße, habe ich einen Tipp für dich: Abgucken und Nachmachen. In der Schule wurde versucht, es uns abzutrainieren. Dabei ist genau das so clever. Wozu das Rad neu erfinden, wenn ich mir aus bewährten Techniken und Tricks meinen kreativen Beachvolleyball-Stil mixen kann?
Am Ende bleibt es dein Stil. Denn DU setzt ihn schließlich mit deinen Bewegungen, deinem Gefühl und deiner Ausstrahlung um. In den Videos gibt es ein paar Eindrücke dazu: zum Beispiel gucken sich Partain/Benesh direkt den zweiten Ball von den qatarischen Panthern ab und tun es ihnen gleich. Und die Franzosen verwirren mit einem Skyball das tschechische Duo im Match Point.
Der Sand, der Court, das Netz, die Linien, der Ball sind immer wieder gleich. Etwas, womit du dich sicher fühlen kannst. Dein Können, deine Tricks und deine Spielfähigkeiten sind auch präsent, solange du mit deinem Partner in eurer Choreografie bleibst.
Das Publikum, das Schiedsgericht, die Musik und die Energie vom Nebencourt sind Etwas, was deine Laborbedingungen ins Wanken bringen kann. Mit diesen externen Einflussfaktoren umzugehen, kannst du lernen. Es gibt so einfache mentale Übungen für deinen Kopf. Genauso wie deine Schlagtechnik, dein Zuspiel oder deine Abwehrbewegung sind auch mentale Skills zu erlernen und brauchen viel Geduld sowie Wiederholung.
Du hast Bock drauf? Ich auch. Lass uns deinen ausgewogenen Mix aus Leistung, Spaß und Leidenschaft mixen. Let’s go go go…