Auf den Entscheidern in Transport und Logistik lastet derzeit besonders viel Druck. Wie du damit umgehen kannst und wie Druck produktiv genutzt werden kann, erkläre ich im Interiew mit Juliane Gringer, Redakteurin u.a. bei Motionist.
MIT HERAUSFORDERUNGEN IN DER LOGISTIK UMGEHEN
Frau Senz, wie kann man gut mit Druck umgehen?
Ich denke, im ersten Schritt ist es wichtig, dass ich einerseits ein Bewusstsein dafür entwickle, welche Stärken ich habe: Was kann ich, was weiß ich, welche Fähigkeiten bringe ich mit? Und andererseits identifiziere ich, wann genau der Druck entsteht: Was sind die Auslöser, in welchen Situationen ist er präsent? Druck kann grundsätzlich auch nützlich sein: Wenn ich beispielsweise bei einem Sprintwettbewerb eine bestimmte Zeit erreichen muss, um mich zu qualifizieren, sollten meine athletischen, taktischen und technischen Fähigkeiten das möglich machen. Genauso im Mannschaftssport: Wer mit seiner Fußballmannschaft aufsteigen will, muss entsprechende Leistungen bringen.
Im Freizeitbereich gibt es vielleicht auch die Sorge, sich mit weniger guten Leistungen vor den Teamkolleginnen und -kollegen zu blamieren, oder?
Ja, auch das spielt mit hinein bei der Frage, wer den Druck auslöst, den ich spüre. Einerseits kann ich selbst dafür verantwortlich sein, indem ich eine gewisse Erwartungshaltung an mich habe. Aus meinem Umfeld, zum Beispiel dem Trainerteam, kann ich ebenfalls Druck auf mir spüren. Übertragen ins Berufsleben können das die Führungskräfte im Unternehmen sein oder auch die Mitarbeitenden. Genau wie Menschen, mit denen ich in persönlicher Beziehung stehe wie die Partnerin, der Partner, Eltern oder Freunde. Da nehme ich also von außen die Erwartungshaltung wahr, dass ich im Job gute Leistungen bringen muss – was mich ebenso unter Druck setzen kann.
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